Es vergeht keine Woche ohne Meldungen über neue Absatzrekorde der Smartphone Anbieter, neue Höchststände beim Mobilfunk-Datenvolumen und stark ansteigende mobile Zugriffe auf zentrale Internet Dienste, wie z.B. Google, Facebook oder Twitter.
Keine Frage: derzeit läuft eine massive Verschiebung der Internet Nutzung weg von stationären Systemen und hin zu mobilen Geräten, vornehmlich Smartphones. Vor diesem Hintergrund hat sich Google bereits im Februar 2010 eine „Mobile First“ Strategie verordnet. Danach werden neue Versionen und neue Dienste zuerst für Smartphones und dann erst für PCs designed und entwickelt werden
Mobile First? Was bedeutet das eigentlich?
Das mobile Web birgt sehr viel mehr Implikationen, als nur den Abruf von Inhalten über (unzuverlässige) Verbindungen und die Anzeige von Inhalten auf einem relativ kleinen Bildschirm. Unter anderem sind zu berücksichtigen
- die andere Bedienkonzepte, z.B. Touch, Einhand, VoiceOver, etc.
- neue Gerätefunktionen, z.B. GPS, Kamera, etc.
- das veränderte Nutzungsverhalten, z.B. lokaler Kontext, kurze Aufmerksamkeitsspanne und unmittelbare (Re-)aktionsmöglichkeiten
- Kundenkommunikation mittels Push Nachrichten
Viele Firmen haben die Bedeutung des Web 1.0 + 2.0 nicht oder zu spät erkannt und dadurch bereits Kunden an bestehende und neue Wettbewerber verloren.
Das mobile Web bietet neue Chancen und Gefahren - speziell für kleinere und mittlere Unternehmen. Laut Stefan Hentschel, Head of Mobile Advertising bei Google, haben 40% der mobilen Suchanfragen bei Google einen lokalen Bezug, z.B. “Autovermietung Nürnberg”. Essentiell für die Annäherung und Ausschöpfung dieses Marktes ist eine geeignete User Experience - kurz eine intuitive, einfach bedienbare und ansprechende mobile Präsenz.
Während also das nationale und globale Business bereits in den vorangegangenen Phasen des Webs eine enorme Veränderungen erfahren hat, geht es jetzt um das lokale Geschäft, das immer noch 80% des Umsatzes ausmacht.
Unternehmen müssen jetzt reagieren. Aber wie?
Die Veränderungen, die das mobile Web mit sich bringt, sind so tiefgreifend, dass eine simple Übertragung eines bestehenden Web Angebots nicht sinnvoll ist. Vielmehr empfehlen wir, eine mobile Strategie aufzusetzen, die u.a. folgende Fragen aufgreift:
- Wie werden (neue) Kunden im mobile Web auf mich aufmerksam und wie kann ich darauf Einfluss nehmen?
- Wie kann ich bestehende Kunden auf mein mobiles Angebot aufmerksam machen, um darüber Kundenbindung zu betreiben? Beispielsweise mittels Push-Nachrichten, Loyalty-Programmen, Sonderangeboten, etc.
- Welche Erwartungshaltung hat der Nutzer an mein Angebot bzw. welchen Kundennutzen (Inhalte und Funktionen) biete ich an? Z.B. Bewertungen, Sharing, etc.
Mittelpunkt ist in vielen Fällen eine mobile Präsenz, auf die sich weitere Aktivitäten, z.B. eine Mobile Marketing oder eine QR-Code Kampagnen aufsetzen lassen. Welche Möglichkeiten bieten sich für eine mobile Präsenz?

Mobilize your Business – not your Website!
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